Automatisierung
Warum Automation in der Apotheke ?
Der Markt für Arzneimittel wird auch in der Zukunft weiter wachsen. Durch die demographische Entwicklung steigt der Anteil der älteren und therapiebedürftigen Menschen in der Bevölkerung stark an. Gleichzeitig verlängert sich die Lebenserwartung. Darüber hinaus verstärkt sich der Trend zur Selbstmedikation. Aller Voraussicht nach werden deutlich mehr RX-, Sichtwahl- und Freiwahl-Artikel in den einzelnen Apotheken abgegeben. Das bedeutet höherer Handlingsaufwand mit mehr Packungen, die täglich bestellt, richtig einsortiert und richtig ausgegeben werden müssen.
Gleichzeitig erhöht sich der administrative und logistische Aufwand durch sich ändernde Rabattverträge der GKV und neue Bestellvorgaben des Pharma GH.
Um dieser Entwicklung (mehr Packungen in den selben Räumlichkeiten, mit möglichst gleichem Personalstand, bei erhöhtem Aufwand) erfolgreich begegnen zu können, müssen die Effizienzpotenziale gehoben werden.
Die Automation in der Apotheke schafft Freiraum für 4 grundsätzliche Veränderungen:
1. Kostensenkungen
Durch schnelleres Einräumen und effizientere Back-Office Arbeit besteht die Möglichkeit, den Personaleinsatz neu zu organisieren und bei evtl. Fluktuation flexibler reagieren zu können.
Mit Einsatz eines Apostore Kommissionierautomaten wird die Verwaltung von Langsamdrehern und Verfalldaten einfacher und schneller und es müssen keine überlagerten Medikamente mehr abgeschrieben werden. Handlingsfehler aufgrund der Komplexität der sich ändernden Rabattverträge, werden minimiert.
Mit regelmäßigen Abgleichen von Automat und Warenwirtschaft werden Bestandsdifferenzen schnell gefunden und sofort korrigiert.
Auf eine physische Inventur können Sie bei Einsatz eines Apostore Systems verzichten.
2. Effizienzsteigerungen im Bestandsmanagement
Mit Einführung der Apostore Automation kann erfahrungsgemäß der Medikamentenbestand um 10 – 15% gesenkt werden. Diese frei gewordene Liquidität können Sie betrieblich nutzen (z.B. für eine erweiterte Skontonutzung).
Es werden insgesamt weniger Packungen, aber mehr unterschiedliche Produkte eingelagert. Die Defektrate wird bei geringerem Bestand gesenkt (die Packungstiefe bei Apostore automatisierten Apotheken liegt zwischen 1,4 und 1,9).
Die Kundenzufriedenheit steigt, teure Botenfahrten nehmen ab.
3. Umsatzsteigerungen durch mehr Kunden
Durch die Packungsausgabe am HV Tisch (die Suche in den Schüben entfällt) hat das Offizinpersonal mehr Zeit für die einzelnen Patienten und kann in Spitzenzeiten mehr Kunden bedienen. Außerdem wird, durch die möglich gewordene größere Lagerbreite, die Anzahl der Defekte verringert. Mehr Stammkunden können über bessere Beratung und höhere RX Verfügbarkeit gewonnen werden (die wichtigste Erwartung der Patienten an die Apotheke).
4. Margensteigerungen durch Zusatzverkäufe
Bei mehr Zeit für den Patienten können mehr Zusatzverkäufe aus dem Frei- und vor allem aus dem Sichtwahlsortiment generiert werden.
Durch ruhigere und neu organisierte Abläufe, können Sie neue Standbeine (Kosmetik-/ Ernährungsberatung/ Heimbelieferung etc.) auf- oder ausbauen, ohne dass Sie Personal aufbauen müssen.
Vorher

Nachher

